»Irgendwie wollte ich schon immer in Gemeinschaften leben«. – Fürwahr: Dass es hier viel Leben und Gemeinschaft gibt, kann man fast spüren, wenn man im Innenhof des über 100 Jahre alten backsteinernen Mietshausensembles mit den typischen Vor-, Mittel- und Hinterhäusern im Wiesbadener Rheingauviertel steht. Genauer: in den zwei Innenhöfen, dem kleineren vorne mit dem alten, schattenspendenden Baum und dem Sandkasten, dem größeren, lang gezogenen hinten mit dem einladenden Holztisch in der Mitte. Genauer: in den zwei Innenhöfen, dem kleineren vorne mit dem alten, schattenspendenden Baum und dem Sandkasten, dem größeren, lang gezogenen hinten mit dem einladenden Holztisch in der Mitte. An drei Seiten jeweils ziehen sich die teils begrünten Hausfassaden gen Himmel, an einer Seite jeweils ist der Blick offen zu anderen alten Mietshäusern vergangener Jahrhunderte in der Nachbarschaft. Nur kleine Flachbauten, vor allem für Büros, begrenzen dies hier. Fast zwei Dutzend Parteien leben rund um diese Höfe und haben sich fast alle gesucht und gefunden. Seit rund zweieinhalb Jahrzehnten firmieren sie als Wohnprojekt Gemeinschaftlich Wohnen in der Blücherstraße.
(Sehen und lesen Sie mehr nach der Vernissage der Ausstellung am 1. Oktober um 18 Uhr im DWD in Offenbach)